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Was gibt es Neues?
Einen neuartigen Ansatz von Psychologiegeschichtsschreibung unternehmen LOTHAR und HELGA SPRUNG in ihrem Buch EINE KURZE GESCHICHTE DER PSYCHOLOGIE. Denn hier wird die 5000jährige Geschichte der Psychologie stets in enger Verschränkung mit der Entwicklung ihrer Methodologie und Methodik beschrieben. Der Leser erhält so auch eine Einführung in ihre Methodologie und Methodik von den Anfängen bis in die Gegenwart, und zwar sowohl in die empirische als auch in die historische Methodik. Eigene Kapitel sind dabei der Integration von Frauen in die Psychologie sowie der Entwicklung der Psychologie in der DDR gewidmet. Mehr unter: Neuerscheinungen ...
Die Aufbereitung des umfangreichen Werkes des berühmten deutschen Soziologen FERDINAND TÖNNIES macht weitere Fortschritte. Die thematisch gruppierte Herausgabe seiner Schriften durch den Klagenfurter Soziologen Dr. ROLF FECHNER wurde im letzten Jahr erweitert um Band 13 - SOZIOLOGISCHE SCHRIFTEN, 1891-1905; Band 14 - SCHRIFTEN UND REZENSIONEN ZUR ANTHROPOLOGIE, und Band 15 SCHRIFTEN ZU FRIEDRICH VON SCHILLER. Neu ist im Frühjahr 2010 der Band 16 hinzugekommen: SCHRIFTEN UND REZENSIONEN ZUR RELIGION. Folgen werden im Spätsommer 2010 schliesslich der Band 17 GEIST DER NEUZEIT, der erste Teil von Tönnies' unvollendet gebliebenem Spätwerk, den er 1935, noch kurz vor seinem Tode, veröffentlichen konnte, sowie als Band 18 Tönnies' SCHRIFTEN ZUR STAATSSOZIOLOGIE. Alle Bänder in Hardcover-Ausstellung und seit Band 17 mit Lesebändchen. Mehr unter: Neuerscheinungen ...
PREISSENKUNGEN AB 1. AUGUST!
-> Wolfgang Rechtien: BERATUNG. THEORIEN - MODELLE UND METHODEN. STATT 26,00 nun NUR NOCH 19,80 EURO.
-> VOYAGE, Band 8, TOURISMUSGESCHICHTE(N) Das interdisziplinäre Forum einer "fröhlichen" Wissenschaft vom Reisen - widmet sich hier der Geschichte des Reisens: von den roten Alpinisten im Sowjetstaat über die Pioniere der Tourismusbranche in der Nachkriegszeit bis zu den DDR-Interhotels. STATT 28,00 nun NUR NOCH 22 EURO
-> Rainer Fugmann: CHINESISCHE TOURISTEN IN DEUTSCHLAND:. Wer sind diese Chinesen, die nach Deutschland kommen? Was haben sie für Wünsche und Bedürfnisse, was wollen sie sehen und besuchen, was essen und kaufen? STATT BISHER 38 NUR NOCH 28 EURO!
Passend dazu: Im April 2010 erschien die aktuellste Zusammenstellung zum chinesischen Tourismus weltweit – DAS Standardwerk über den chinesischen Auslandstourismus. Herausgegeben von der China Tourism Academy in Beijing und für den internationalen Markt präpariert vom wohl renommiertesten Kenner des China-Outgoing Tourismus, Prof. Dr. Wolfgang Georg Arlt. Mehr unter: Neuerscheinungen ...
Eine besondere Neuerscheinung ist das Buch der klagenfurter Pädagogin Ute Twrdy "Go West learn free". Hinter dem geheimnisvollen Titel verbirgt sich eine neue qualitative Forschungsforschung, die "Narrative Empirie". Eine Sozialforscherin und alleinerziehende Mutter gönnt sich und ihren drei Kindern ein Auslandsjahr in Canada - mit dem Ehrgeiz, Leben und Forschen unter einen Hut zu bringen. Mit kleinen Erzählungen berichtet sie von Höhenflügen, Chaos und Bauchlandungen. Diese Narrationen bilden die konkrete Basis von Theorieentwicklung im Sinne der Narrativen Empirie, Theorien wiederum ordnen das Erlebte. Mehr unter: Neuerscheinungen ...
Jetzt in der Dritten Erweiterten Auflage 2009 erschienen! Die SPASSBAD-THERMENSTUDIE 2007. Trends und Entwicklungen auf dem Markt der Erlebnisbäder, Spaßbäder und Wellnessthermen) – mit neuen Untersuchungsergebnissen über kommunale Bäder, die Thematisierungstendenzen der Bäder und den Ergebnissen einer Mystery-Mailing-Studie über die Qualität der Informationen von Bädern, sowie einem kleinen Lexikon. Mehr unter: Neuerscheinungen ...
Wieder lieferbar:
– das von den Tourismuswissenschaftlern Prof. Dr. Reinhard Bachleitner (Univ. Salzburg) und Dr. H. Jürgen Kagelmann (Univ. Eichstätt) herausgegebene Buch "KULTUR / STÄDTE / TOURISMUS"!
– und das klassische Buch zur Mathematikanthropologie und -didaktik MENSCH UND MATHEMATIK – von Prof. Dr. Roland Fischer und Dr. Günther Malle!
Tourismusgeschichte(n)
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Tourismusgeschichte(n)
Voyage, Jahrbuch für Reise- & Tourismusforschung, Band 8
Erschienen in der Reihe: Voyage, Band 8
2009
176 Seiten, paperback,
ISBN: 978-3-89019-636-7
EUR[D] 22,00
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Was verbindet Sommerfrischler des 19. Jahrhunderts mit sowjetischen Alpinisten der 1930er Jahre oder westdeutschen Italienurlaubern im Wirtschaftswunder; was die Seebäder der Kaiserzeit mit den Interhotels der DDR oder den mediterranen Zweitresidenzen der 1980er Jahre?
Voyage war stets auch historisch interessiert, doch widmet es jetzt erstmals einen Band exklusiv der Geschichte des Tourismus. Denn das Thema hat Konjunktur. Die deutschsprachige Tourismusgeschichte, und nicht nur die deutschsprachige, führte lange Zeit ein Mauerblümchendasein, aus dem nun in den letzten Jahren ein bunter Strauss an Forschungen zu werden beginnt. Sie beschäftigen sich mit einem breiten Themenspektrum, das den gesamten Zeitraum von den Anfängen des modernen Tourismus im 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart umfasst. Doch auf die Geschichte des Tourismus hält die Geschichte kein Monopol. Auch andere Disziplinen fragen nach historischen Dimensionen und Entwicklungen – oder auch nach der Funktion von Geschichte im modernen Tourismus.
Dieser Band versammelt Beiträge von Historikerinnen und Historikern, Soziologen, Sportwissenschaftlern, Ethnologinnen und Volkskundlerinnen. Hervorgegangen ist er aus einem Workshop am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam. Wie sich hier zeigte – und auch auf dem Deutschen Historikertag 2008 – vermag das randständige Thema ‚Tourismusgeschichte’ inzwischen durchaus einen Hörsaal zu füllen. Es sind dies überwiegend jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Qualifikationsarbeiten dazu schreiben – und mit diesem Forschungsinteresse in ihrem institutionellen Umfeld noch häufig allein dastehen. Das hindert sie nicht daran, auch im internationalen Vergleich originelle Frage zu stellen und innovative Ansätze und Methoden zu verfolgen.
Wie gleich mehrere Beiträge dieses Bandes zeigen, überwindet auch und gerade die deutschsprachige Forschung die ansonsten vorherrschende Fixierung auf Touristen aus den entwickelten industriellen oder post-industriellen Gesellschaften des Westens. Das ungebrochene Interesse an der Geschichte der vor zwanzig Jahren untergegangenen DDR wirkt hier sicherlich als ein Katalysator; der Blick richtet sich inzwischen aber auch wesentlich weiter nach Osten. Ein anderes Beispiel für ein bislang vernachlässigtes Gebiet der Tourismusgeschichte ist der Familienurlaub. Heute ist er eine Selbstverständlichkeit. Dieser Band verdeutlicht zum einen, dass er tatsächlich eine Erfindung des 19. Jahrhunderts darstellt, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind. Zum anderen unterstreichen gerade die Beispiele der DDR und der Sowjetunion die historische Klassengebundenheit dieser „bürgerlichen“ Urlaubsform und die Schwierigkeiten ihrer Integration in den realsozialistischen Sozialtourismus.
Viele Beiträge demonstrieren die Vertrautheit der Autorinnen und Autoren mit den theoretischen Ansätzen der Tourismusforschung, gleichzeitig reflektieren sie aber auch ein gewisses Unbehagen an deren empirischen Fundamenten. Zwei komplementäre Sektionen der Potsdamer Tagung beleuchteten dieses Problem aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie deren Titel zeigten: den vorgeprägten touristischen „imaginären Welten“ stand ein programmatisches „Urlaub machen“ entgegen. In beiden Fällen geht es letztlich um die Frage, wie sehr das spezifische Produkt „Urlaub“ von seinen Produzenten vorbestimmt war (und ist), wie passiv oder vielleicht auch widersetzlich Touristen als Handelnde waren (und sind). Welchen aktiven Anteil nahmen Urlauber an der Inszenierung „heiler“ Urlaubswelten? Wie brachten sie sich möglicherweise selbst „auf die Bühne“, etwa als männliche und weibliche Körper an Stränden oder in Bergsteigerlagern? Verhielten und verhalten sich Reisende in verschiedenen Zeiten und Räumen wirklich so, dass Generalisierungen möglich und hilfreich sind? Und wenn nein, wenn es also tatsächlich nur zahllose Tourismusgeschichten und keine Tourismusgeschichte geben sollte: wie sinnvoll ist dann der Sammelbegriff ‚Tourismus’ überhaupt?
Sicher ist es beim derzeitigen Diskussions- und Wissensstand noch nicht möglich, solche Fragen schlüssig zu beantworten. Gute Forschung zeichnet sich jedoch nicht allein durch die Antworten aus, die sie zu geben vermag, sondern auch durch die Fragen, die sie stellt. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes wollen neue Fragen generieren und Anregungen geben, in welche Richtungen Tourismusgeschichte weiter gedacht werden kann. Inwieweit die hier versammelten Beiträge diese Ansprüche einlösen, bleibt den geneigten Leserinnen und Lesern zur Beurteilung überlassen.
Die Herausgeber

